Bevor eine Wohnung geräumt wird, steht ein Termin, der oft unterschätzt wird. Die Besichtigung dauert nicht lange, kostet nichts und entscheidet trotzdem darüber, ob das spätere Angebot trägt. Erst wenn jemand die Räume mit eigenen Augen gesehen hat, lässt sich verlässlich sagen, wie viel Arbeit vor Ihnen liegt und was sie kostet. Alles davor bleibt Schätzung.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Besichtigung ist kostenlos und unverbindlich. Eine Verpflichtung entsteht daraus nicht.
  • Termine werden telefonisch oder per E-Mail vereinbart, häufig schon innerhalb von 24 Stunden.
  • Vor Ort dauert der Termin meist 20 bis 45 Minuten, bei sehr vollen Wohnungen etwas länger.
  • Angeschaut werden Menge, Zugang, Etage, Parksituation, Zustand der Räume, mögliche Schadstoffe und gewünschte Zusatzarbeiten.
  • Daraus entsteht in nahezu allen Fällen ein verbindliches Festpreisangebot, das ohne Nachforderung gilt.

So kommt der Termin zustande

Am Anfang steht ein kurzer Kontakt. Sie schildern, um welche Art von Immobilie es geht, wie groß sie ungefähr ist, in welcher Etage sie liegt und was der Anlass ist, etwa ein Todesfall, ein Umzug ins Pflegeheim oder eine gekündigte Wohnung. Auf Anfragen antworten wir laut unserer Hauptseite in der Regel innerhalb von zwei Stunden. Ein Besichtigungstermin lässt sich meist binnen 24 Stunden einrichten, bei Bedarf auch am Abend oder am Wochenende, denn erreichbar sind wir täglich von 8 bis 21 Uhr. Wenn ein Übergabetermin drückt, ist eine Abwicklung innerhalb von 48 Stunden möglich. Angefahren wird der Großraum Nürnberg im Umkreis von etwa 25 Kilometern.

Was vor Ort angeschaut wird

Der Rundgang führt durch alle Räume, die geräumt werden sollen. Gehören Keller, Dachboden oder Garage zur Gesamtauflösung, werden sie mit angesehen, weil dort erfahrungsgemäß deutlich mehr steht als erwartet. Wichtig ist zunächst die Menge: wie viel Hausrat tatsächlich heraus muss und wie viel davon sperrig ist.

Genauso wichtig ist der Weg nach draußen. Etage, Aufzug oder Treppenhaus, die Breite der Treppe, die Länge der Tragewege und die Parksituation vor dem Haus bestimmen mit, wie zügig eine Räumung läuft. Dann folgt der Zustand: Feuchtigkeit, Schimmel, Spuren eines Brandes oder eine stark vollgestellte Wohnung verändern den Aufwand spürbar, weil Schutzausrüstung und mehr Sorgfalt nötig werden. Ein Blick gilt außerdem möglichem Sondermüll wie Farben, Lösungsmitteln, Altöl oder Elektroaltgeräten, der getrennt und mit Nachweis entsorgt werden muss.

Zum Schluss geht es um Ihre Wünsche. Was soll bleiben, was darf weg, was gehört noch weiteren Angehörigen? Verwertbare Möbel, Geräte oder Sammlerstücke werden aussortiert statt blind entsorgt und können angerechnet werden. Auch Zusatzarbeiten wie das Entfernen von Teppichböden oder Tapeten und eine besenreine Übergabe an den Vermieter werden hier festgehalten.

Welche Fragen gestellt werden

Die Fragen vor Ort sind sachlich und kurz. Bis wann muss die Wohnung übergeben sein? Gibt es Unterlagen, Fotos oder Schmuck, nach denen gesucht werden soll? Wer ist Ansprechpartner, und wer hat einen Schlüssel? Bestehen Vorgaben von Vermieter, Hausverwaltung, einer rechtlichen Betreuung oder einem Kostenträger? Gerade wenn ein Kostenträger eingebunden ist und mehrere Vergleichsangebote vorgelegt werden müssen, ist ein schriftliches, nachvollziehbar aufgebautes Angebot hilfreich.

Was Sie vorbereiten können

Aufräumen müssen Sie vorher nichts, im Gegenteil. Je näher der Zustand am Alltag ist, desto genauer fällt die Einschätzung aus. Hilfreich ist dagegen, dass alle Räume zugänglich sind und die Schlüssel für Nebenräume bereitliegen. Notieren Sie sich vorab, was auf keinen Fall entsorgt werden darf, und halten Sie den Übergabetermin bereit. Fragen, die Ihnen wichtig sind, schreiben Sie am besten auf, damit im Gespräch nichts untergeht. Die Checkliste zur Vorbereitung führt Sie Punkt für Punkt durch die wichtigsten Schritte.

Vom Termin zum verbindlichen Festpreis

Aus dem, was vor Ort aufgenommen wurde, entsteht die Kalkulation: benötigte Arbeitszeit und Anzahl der Kräfte, Transportfahrten, Art und Menge der Entsorgung, vereinbarte Zusatzarbeiten und eine mögliche Anrechnung verwertbarer Gegenstände. Welche Faktoren dabei wie stark ins Gewicht fallen, erklären der Beitrag Was kostet eine Haushaltsauflösung? und die FAQ Wovon hängen die Kosten ab?.

Sie erhalten anschließend ein schriftliches Angebot mit festem Preis. Dieser Preis steht, auch wenn die Räumung am Ende länger dauert als geplant. Nur wenn Sie den Auftrag selbst erweitern, etwa um einen zusätzlichen Raum, wird das vorher offen besprochen. Unterschreiben müssen Sie an diesem Tag nichts. Bei Das Räumungsteam gehört es zum Selbstverständnis, dass Sie das Angebot in Ruhe prüfen und auch mit anderen vergleichen können.

Häufige Fragen

Muss ich nach der Besichtigung beauftragen?

Nein. Besichtigung und Angebot sind kostenlos und unverbindlich. Sie entscheiden danach in Ruhe, ob und wann Sie den Auftrag erteilen. Sagen Sie ab, entstehen Ihnen keine Kosten.

Muss ich beim Termin selbst anwesend sein?

Sinnvoll ist, dass jemand vor Ort ist, der Fragen zur Wohnung beantworten kann. Wohnen Sie weiter weg, übernimmt das oft ein Angehöriger, ein Nachbar oder die Hausverwaltung mit Schlüssel. Die Absprachen laufen dann telefonisch, das Angebot kommt per E-Mail.

Wenn Sie eine Räumung im Großraum Nürnberg planen, vereinbaren Sie den Termin einfach unter 01578/5150429 oder per E-Mail an info@raeumungsteam.de. Alle weiteren Wege zu uns finden Sie unter Kontakt. Wir schauen uns Ihre Wohnung in Ruhe an und sagen Ihnen anschließend klar, woran Sie sind.

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