Was bedeutet eine besenreine Übergabe?
Besenrein bedeutet: Die Wohnung ist vollständig geräumt, alle Böden sind gefegt, lose Reste wie Staubflusen, Verpackungsmaterial oder zurückgebliebener Kleinkram sind entfernt. Möbel, Teppiche, Vorhänge und persönliche Gegenstände dürfen nicht mehr vorhanden sein, auch nicht in Keller, Dachboden oder Garage. Nicht enthalten sind eine Grundreinigung und Renovierungsarbeiten. Fensterputzen, Fugen schrubben, Bohrlöcher schließen oder streichen gehören also nicht dazu.
In der Praxis gibt es keine bundesweit einheitliche Definition dieses Begriffs. Ein Blick in den Mietvertrag lohnt sich deshalb, denn dort kann ein genauerer Maßstab vereinbart sein, etwa zusätzliche Reinigungspflichten oder Vorgaben zu Dübeln und Wandfarbe. Was dort steht, geht dem allgemeinen Verständnis vor. Bei Unsicherheiten hilft ein frühes Gespräch mit der Hausverwaltung.
Die eigentliche Wohnungsübergabe an den Vermieter baut auf diesem Zustand auf. Erst wenn die Räume leer und gefegt sind, lässt sich das Übergabeprotokoll sauber führen, Zählerstände werden notiert, vorhandene Mängel werden festgehalten. Eine noch halb möblierte Wohnung verzögert diesen Termin regelmäßig und kann zu Streit über die Kaution führen.
Wie sich der besenreine Zustand herstellen lässt, zeigt der Ablauf einer Haushaltsauflösung Schritt für Schritt. Wenn Sie noch klären möchten, wie sich die reine Räumung von einer vollständigen Auflösung unterscheidet, finden Sie die Abgrenzung im Glossareintrag Entrümpelung. Das Räumungsteam übergibt Wohnungen im Großraum Nürnberg auf Wunsch besenrein und dokumentiert die fachgerechte Entsorgung.
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