Wenn ein Angehöriger gestorben ist, bleibt für Organisatorisches oft kaum Kraft. Trotzdem laufen Fristen weiter, und irgendwann muss die Wohnung geräumt und übergeben werden. Diese Checkliste ordnet die Schritte in der Reihenfolge, in der sie üblicherweise anfallen. So sehen Sie in Ruhe, was Sie selbst erledigen möchten und was Sie abgeben können.
Checkliste in zeitlicher Reihenfolge
- Unterlagen sichern. Sterbeurkunde in mehreren Ausfertigungen besorgen. Mietvertrag, Versicherungsunterlagen, Kontoauszüge, Rentenbescheide und offene Rechnungen an einem Ort sammeln, bevor in der Wohnung etwas bewegt wird.
- Schlüssel und Zugang klären. Notieren Sie, wie viele Schlüssel existieren und wer sie hat. Denken Sie an Briefkasten, Keller und Garage.
- Mietvertrag und Fristen prüfen. Nach einem Todesfall gelten für das Mietverhältnis besondere Regeln, die zu kurzen Fristen führen können. Einen Überblick dazu gibt die Seite Sonderkündigung im Todesfall.
- Erbfrage klären. Über den Hausrat sollte erst entschieden werden, wenn feststeht, wer erbt. Bei mehreren Erben ist eine gemeinsame Abstimmung sinnvoll. Wer im Einzelnen zuständig ist, lesen Sie unter Wer kümmert sich nach einem Todesfall?
- Wertsachen und Erinnerungsstücke separieren. Schmuck, Bargeld, Sparbücher, Fotoalben, Briefe und persönliche Dokumente gehören zuerst heraus. Legen Sie diese Dinge in einen eigenen Raum oder in beschriftete Kisten.
- Post umleiten. Ein Nachsendeauftrag verhindert, dass wichtige Schreiben im leeren Briefkasten liegen bleiben.
- Verträge kündigen. Strom, Gas, Wasser, Telefon und Internet, Rundfunkbeitrag, Versicherungen, Abonnements und Mitgliedschaften. Halten Sie fest, welche Kündigung bestätigt wurde.
- Umfang festhalten. Gehen Sie die Räume durch und machen Sie Fotos, auch von Keller, Dachboden und Garage. Notieren Sie Etage, Aufzug und Parkmöglichkeit vor dem Haus. Diese Angaben bestimmen später den Aufwand.
- Besichtigungstermin vereinbaren. Die Besichtigung vor Ort ist kostenlos und endet in nahezu allen Fällen mit einem verbindlichen Festpreisangebot. Was den Preis beeinflusst, sind Menge und Volumen, Zugang und Tragewege, der Zustand der Wohnung, anrechenbare Wertgegenstände sowie die Art der Entsorgung. Betreuer und Kostenträger, die mehrere Vergleichsangebote benötigen, erhalten das Angebot in schriftlicher Form.
- Auflösung durchführen lassen. Am vereinbarten Termin wird die Wohnung geräumt und alles fachgerecht entsorgt, auf Wunsch mit Nachweis. Wie ein solcher Tag abläuft, zeigt der Ablauf einer Haushaltsauflösung.
- Übergabe an den Vermieter. Die Wohnung wird besenrein übergeben, Zählerstände werden notiert, das Protokoll unterschrieben und die Schlüssel zurückgegeben.
Was wir übernehmen
Ab Punkt 9 können Sie abgeben. Das Räumungsteam kommt zur kostenlosen Besichtigung, erstellt das Festpreisangebot und führt die vollständige Auflösung aus. Wertgegenstände und Persönliches werden aussortiert statt blind entsorgt, auf Wunsch sortieren wir Fundstücke wie Dokumente oder Fotos für Sie heraus. Wir arbeiten im Großraum Nürnberg, im Firmentransporter und in einheitlicher Kleidung, also für Nachbarn erkennbar und trotzdem zurückhaltend im Auftreten. Auch stark belastete oder lange bewohnte Haushalte sind für uns Alltag.
Alle Schritte ausführlicher, mit Hinweisen zu Fristen und Zuständigkeiten, stehen im Leitfaden Haushaltsauflösung nach einem Todesfall.
Wann sollte die Wohnung spätestens geräumt sein?
Maßgeblich ist das Ende des Mietverhältnisses. Planen Sie den Räumungstermin einige Tage vor der Übergabe ein, damit Zeit für letzte Handgriffe bleibt.
Erreichbar sind wir täglich von 8 bis 21 Uhr unter 01578/5150429 oder per E-Mail an info@raeumungsteam.de.
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